Projekt: Handling mit 3-D-Drucker

Anastasia Riedl (li) und Sandra Hoschek sind begeisterte 3-D-Druck-Anwender/-innen

Die Lehrlinge aus dem IT-L@B St. Stefan lernen den Umgang mit dem 3-D-Drucker Ultimaker 3 extended. Der Aufbau des 3-D-Drucker sowie der Umgang mit dem Betriebssystem Cura gehören zu den Basics in der Lehrlingsausbildung zum IT-Systemtechniker. Das Aufbereiten, Importieren sowie Umwandeln von grafischen Dateien zählen ebenfalls zu den Grundlagen. Im Betriebssystem Cura nehmen die Lehrlinge Einstellungen von Temperatur sowie Stärke der Materialien vor. Hauptsächlich werden die Objekte mit dem umweltfreundlichen und nachhaltigen PLA-Filament gedruckt. Mit diesem Drucker können verschiedene Filamente gedruckt werden und die Wartung erfolgt durch die Lehrlinge selbst. Die Lehrlinge entwerfen mit der Freeware Tinkercut die Objekte. Der Druck von Ersatzteilen für den Alltag sorgt unter den Lehrlingen für Begeisterung. Giveaways wie Schlüsselanhänger für die bfi IT-L@Bs oder das Gehäuse für das Projekt „digitales Türschild“ finden Anwendung im Alltag der Lehrlingsausbildung. Der Vorteil von einem 3-Druck im Alltag ist auf jeden Fall, dass Ersatzteile nachgebaut werden können, so die Lehrlinge. Der 3-D-Drucker hat eine Besonderheit – den Dual-Extruder. Das heißt, dass die Objekte zweifärbig aus dem Drucker herauskommen. Ein weiterer Punkt sind bewegliche Objekte: Sie können auf einmal mit dem Stützfilament gedruckt werden. Die Lehrlinge finden es echt cool, dass Sie am Ende eines Projektes ein greifbares Objekt in der Hand halten. Es ist einfach lässig etwas zu schaffen. Etwas selbst zu konstruieren und mit neuen umweltfreundlichen Materialen zu verwirklichen.

Author: Judith Galle

Das Leben ist eine Reise....

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